Tone Mapping

Kameras können mit ihren Sensoren einen größeren Dynamikumfang erfassen, als sich auf einem Monitor oder in einem Druck darstellen lässt. Während der Verarbeitung müssen die Daten der Kamera daher komprimiert werden, sonst kommt es zu Clipping. Dieser Schritt heißt Tone Mapping (Tonwertkompression), manchmal auch Display Transform genannt. Der Begriff Tone Mapping ist vielleicht aus der HDR-Bearbeitung bekannt, er ist aber nicht auf dieses Gebiet beschränkt: Jedes JPEG, das die Kamera erzeugt, und jede Raw-Entwicklungssoftware muss an irgendeiner Stelle ein Tone Mapping durchführen. In vielen anderen Raw-Entwicklern erfolgt das Tone Mapping früh in der Verarbeitungskette. Beim szenenbezogenen Ansatz von darktable gehört es üblicherweise zu den letzten Modulen in der Modulreihenfolge.

Üblicherweise ist genau ein Tone Mapper aktiv. Darktable erlaubt es aber kreativ zu sein und keinen, einen oder mehrere Tone Mapper zu benutzen. Beispielsweise können Szenen mit geringem Dynamikumfang auch ohne Tonemapper gut umgesetzt werden.

darktable hat vier Szenenbezogene Tone Mapper.

Beim anzeigebezogenen (display-referred) Workflow, den darktable in der Vergangenheit als Standard angeboten hat, wird die Basiskurve früh in der Pipeline verwendet.

You can enable a default tone mapper in preferences > processing > auto-apply pixel workflow defaults.

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